NAV4BLIND - eine Initiative des Wirtschaftsportals standort-hellweg.de

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Herzlich willkommen bei NAV4BLIND -
Navigation für blinde und sehbehinderte Menschen!
 

Darstellung der Kreiskarte mit einer regionalen Zuordnung der Projekte
City Guide
Im Projekt "City Guide" werden Basiskomponenten für eine barrierefreie Routenführung eines blinden oder sehbehinderten Menschen entwickelt. Adressen, wichtige Einrichtungen und persönliche Treffpunkte können im NAV4BLIND-Gerät eingegeben werden und dieses ermittelt und weist in 30-50 cm breiten virtuellen Korridoren den Weg. Sobald man den Korridor verlässt, wird man durch ein Signal wieder hineingeführt. Es wird auch möglich sein, individuell Strecken abzulaufen und zu erfassen und über eine trace back-Funktion den Rückweg angezeigt zu bekommen.

Sehendes Rathaus
Das Projekt "Sehendes Rathaus" umfasst eine Indoor-, das heißt gebäudeinterne, Navigation und dessen Übergang zum satellitengestützten Outdoor-Bereich. Zur Führung im Gebäude soll RFID-Technologie eingesetzt werden.

Intermodales Routing (ÖPNV)
Um mobil von A nach B zu gelangen, müssen Blinde oder Sehbehinderte einfach den öffentlichen Personennah-verkehr benutzen können. Die Kopplung des Navigations-systems mit den örtlichen Bus-, Bahn- und Zuglinien ist die Aufgabe dieses Projektes. Die Entwicklung dieser „Blind Services“ soll ein sprachgesteuertes Fahrgastinformationssystem, kommunikative Techniken zwischen Bus und Mensch in Zusammenarbeit mit der RLG / WVG und die Integration von Pünktlichkeitsinformationsdiensten umfassen.

Mobiler Kulturführer
Nicht nur für blinde und sehbehinderte, auch für fremde Neugierige ist ein mobiler Kulturführer interessant, der passgenaue individuelle Erkundungen ermöglicht in punkto Sprache, Alter, Interessen. 

Heilbad-Begleiter
NAV4BLIND soll in Kurorten Anbindungen an die Infrastruktur der vorhandenen Kliniken und Einrichtungen bieten. Die gekoppelte Technik aus GPS und RFID könnte z.B. den Weg zur nächsten Anwendung / Arzt / Klinik ermöglichen, den Wochenplan der einzelnen Kuranwendungen immer aktuell halten, die Krankenakte inklusive aller Röntgen- und CT- Bilder mitführen und so für einen vereinfachten Verwaltungs- und Informationsaufwand sorgen. Ebenso können hilflose Personen über Notfunktionen Hilfe anfordern und zeitnah, z.B. durch den Rettungsdienst versorgt oder gefunden werden. Informationen zu weiteren Veranstaltungen kultureller oder medizinischer Art können sicherlich ebenfalls integriert werden.

Intermedizinische Dienste
Unter diesem Projekt sind unter anderem Arzt- und Apothekendienste zusammengefasst. Hierunter kann man vereinfachte Abbuchungs- und Verwaltungsverfahren mittels kommunizierender Techniken zwischen Kunde und Praxis verstehen. Für blinde Menschen sind z.B. Beipackzettel von Medikamenten nicht lesbar und sie können bereits vom Hersteller auf RFID Chips gespeichert werden und sind über das in NAV4BLIND enthaltene RFID-Lesegerät auslesbar und können akustisch übertragen werden. Weiterhin kann mit dieser Technik ein durchgehender Workflow vom Arzt über Apotheke bis hin zur Abrechnung mit der Krankenkasse ermöglicht werden, um den Verwaltungsaufwand zu minimieren und die Abwicklung für die einzelne Person wesentlich zu erleichtern. All diese Anwendungen werden nur unter strengen Datenschutzbedingungen mit einem eigenen Sicherheitskonzept entwickelt.



Bild des Projektes NAV4BLIND

Kontakt

Dipl.-Ing. Jörn Peters 
Projektleiter

Kreis Soest
Abteilung Landesvermessung

T (0 29 21) 30 23 64
F (0 29 21) 30 28 99

> joern.peters@kreis-soest.de
> www.kreis-soest.de

Kreis Soest
Hoher Weg 1-3
D-59494 Soest


Geschäftsstelle:
Gabi Pöpsel

Kreis Soest
Abteilung Landesvermessung


T (0 29 21) 30 23 16
F (0 29 21) 30 28 99 

> gabi.poepsel@kreis-soest.de
> www.kreis-soest.de

Kreis Soest
Hoher Weg 1-3
D-59494 Soest



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